#101 Im Mai

Shownotes

Dreiviertelblut - Untertitel - Mai - Sehnsucht - Apfelbaum - Zwei Schatztruhen und die Schlüssel dazu - Traurig oder Glück - Abstand halten - Nicht erinnern - Patientenverfügung und am gleichen Tag sterben - Ein guter Tag - Der Schornsteinfegerhut - Knopf - Talisman - Das Ausweiten - Horoskope - Glücksmomente suchen - Auslöser - Wahrnehmung - Anstrahlen - Bhutan - Ein Versprechen - Laune wird besser - Der lange Weg vom Kopf zum Herzen - Statistik - Abgetrennt - Geldbeutel und der Kuckuck - Ewigkeit

Transkript anzeigen

00:00:00: Hüben und Rüben, der Podcast für Sterbalkultur- und Sterbeheilkunde mit Franziska Hilmar und Claudia Kardinal.

00:00:09: Ich habe vor ein paar Jahren eine Schülerin gehabt aus Österreich über Musik gesprochen und sie hat dann tatsächlich mir von irgendeinem Lied, was ich erzählt habe, sagt sie, ach die findest du gut?

00:00:27: Ja, die finde auch gut!

00:00:29: Die heißen Dreiviertelblut.

00:00:32: Das ist eine Band aus München, die so richtig Ur-Beires sprechen.

00:00:38: Es ist manchmal ganz schön schwer das irgendwie zu verstehen.

00:00:42: Eigentlich könnte es mit Untertiteln laufen für uns Norddeutsche.

00:00:48: Wir haben schon darüber gesprochen was im Ruhrpot der so schönen Karneval gefeiert wird und In anderen Gebieten gibt es andere Bräuche, das finde ich hoch und unheimlich interessant.

00:00:59: Auf jeden Fall diese drei Viertelblut machen in meinen Ohren die richtig gute Musik.

00:01:06: Und da gibt es ein Stück, das ist mein Lieblingsstudio, das heißt im Mai.

00:01:13: Es wird ja schon nicht sich albern anhören, wenn ich jetzt versuche, Bayerisch zu sprechen.

00:01:16: Aber wenn's die Blütenbladal schneibt ... Das heisst dann, wenn es die Blutenblätter schneit?

00:01:26: Das ist auch ein ganz schönes Sehnsuchtlied.

00:01:29: Das ist voll mit ganz viel Kraft und gleichzeitig ist das ein Stück Sehensuchtslied, wo es dann zum Schluss heißt nur du und ich und die Ewigkeit sind zusammen.

00:01:40: Also auch ein Sehsuchtlied war eine ganz, ganz schöne Lied.

00:01:44: Und dann habe ich natürlich auch beim letzten Mal erinnere ich, dass wir darüber gesprochen haben mit den ausschlagenden Bäumen was ja auch so ein Mai-Lied ist.

00:01:53: Der Mai ist gekommen und so, die schlagen alle aus.

00:01:56: Und ich habe aber noch was gefunden!

00:01:59: Ich hab das in meinen Büchlein von dem ich erzählt habe, habe ich noch einen schönen kleinen Text gefunden.

00:02:04: den möchte ich heute auch vorlesen.

00:02:07: Zum Mai gibt es etwas Schöneres als einen blühenden Apfelbaum?

00:02:19: Wie Neuschnee leuchtete die Weiße Pracht und dann flogen die Bienen davon.

00:02:26: Welk und Matt taumelten die blühten Blätter zu Boden.

00:02:30: Warum ist alles so schnell vergehen, dachte der alte Mann?

00:02:34: Und da vernahm er die Stimme des Apfelbaums!

00:02:38: Wenn mein Blutenschimmer länger als ein paar Tage werte, du würdest ihn nicht so in dich lieben.

00:02:44: Es gibt keine Schönheit ohne Vergänglichkeit.

00:02:48: Wenn Gott ewig isst, so ißt er wohl hässlich.

00:02:52: Du meinst wir müssen sterben weil Wir müssen nicht, wir wollen alle sterben und erbrach ihn der Apfelbaum.

00:02:59: Ich verstehe dich nicht!

00:03:02: Um das Leben zu begreifen musst du das Wesen des Todes erkennen.

00:03:06: Tod und Leben sind zwei Schatztonen von denen die eine den Schlüssel zum Geheimnis der anderen enthält.

00:03:14: Solange ihr Menschen den Tod für eine Panne haltet, die sich mit Geld und Medizin zwar nicht verhindern doch verzögern lässt so lange werde ich ihr das Leben nicht

00:03:23: begreife.".

00:03:28: Ja, das spricht mir tatsächlich aus der Seele.

00:03:33: Ich bin hin und weg!

00:03:35: Der Abend der Raup ist morgen der Schmetterlinge.

00:03:40: So etwas Schönes?

00:03:40: Das ist richtig erbaulich davon eine Sache zu lesen am nächsten Tag die Nächst.

00:03:46: Der Abend der Raupe da muss ich so an die Geburtsnacht denken.

00:03:50: ein Freund von mir hat auf dem Sterbebett mal so noch hingehaucht ja dass es Das war nämlich der Tag vor seinem Geburtstag.

00:04:03: Und dann hat er aber das sofort auch auf seinen Sterben gemünzt und hat gesagt, ja, das ist meine Geburtsnacht!

00:04:13: Da waren wir doch mal mit dem Himmelsgeburtstag, ne?

00:04:16: Mhm.

00:04:17: Dass diese sterben und geboren werden... dass das so... Ich fährt das so schön mit den zwei Thronen.

00:04:23: Die eine hat den Schlüssel zur anderen in sich.

00:04:28: Ja ich wünschte

00:04:28: ...

00:04:31: Ich wünschte, es würde sich noch mehr verbreiten.

00:04:35: Neulich hatte ich gerade eine Überführung und hab jemanden im Hospiz haben durch Leuchtfeuer abgeholt.

00:04:46: Und das ist so ne kleine Gasse hinter dem Hospiz wo eigentlich kaum jemand ... Also Autos fahren da nicht längs und es laufen aber immer mal Menschen da längs.

00:04:57: dann kam nun grade jemand Ein Herr, ein älterer Mann vorbei als ich den Sack gerade im Auto hatte und dann hat er ganz traurig und ernst zu mir gesagt.

00:05:10: Das ist aber ein trauriger Beruf, den sie da haben.

00:05:15: Und dann habe ich ihn angestrahlt und hab gesagt warum?

00:05:19: Ich finde den Beruf ganz toll und das ist doch was Freudiges!

00:05:24: Es ist auch etwas Freudige.

00:05:26: Dann hat er mich ganz überrascht angeguckt Und dann hab ich ihm eben davon gesprochen, dass es möglicherweise der glücklichste Moment unseres Lebens ist.

00:05:38: Wenn wir unseren Körper wieder verlassen und ... Dann hat er überrascht geguckt und dann war er aber irgendwie einig und sagt ja, er sei auch glaube ich.

00:05:49: Hat er noch schnell gesagt und ist weitergehuscht.

00:05:54: Ja, ja!

00:05:55: Naja, das ist ja ein bisschen immer so.

00:05:57: Da waren wir auch schon öfter dran, dass der Tod selber für die meisten Menschen, die ich kenne, immer schrecklich ist.

00:06:06: Immer!

00:06:08: Ich habe zum Beispiel dieses kleine Büchlein, bei dem ich jetzt schon zweimal was vorgelesen hab... Das habe ich jetzt gerade irgendwie einer Freundin empfohlen um das einem einen Verwandten zu schicken, der gerade Achtzig wird.

00:06:20: und sie sagt nein es geht viel zu sehr um Tod Und ich finde das so ein unfassbar hoffnungsvolles kleines Büchlein.

00:06:27: Und ganz viele finden es schrecklich und sagen, das ist wie Voldemort!

00:06:30: Du darfst ihn nicht anreden, du darfst nicht davon sprechen und es kommt dann heute.

00:06:35: Genau da geht ja einen Aberglaube auch mit ein Herr.

00:06:39: Dass ganz viele Leute wirklich diese erige Vorstellung haben dass wenn man drüber spricht oder wenn man jetzt so ähnlich wie das Glück und der Schaunsteinfeger Wenn man jetzt einen Bestatter sieht oder ein Leichenwagen, was auch immer mit dem Tod zu tun hat, dann kommt er vielleicht, älter mich gleich.

00:07:00: Und bloß vermeiden, vermeiden muss man diese Dinge und bloß nicht erinnert werden!

00:07:07: Es geht ja so weit dass man eben möglichst an seine eigene Endlichkeit nicht erinnern möchte.

00:07:15: in keinster Weise.

00:07:17: Deswegen hängen ja auch Menschen, die immer älter werden oftmals ganz alleine mit diesen Gedanken.

00:07:26: Genau!

00:07:26: Das

00:07:27: ist ja furchtbar

00:07:28: und ich denke mir eben auf dass sie eigentlich sogar in ganz schön in Not sein müssen weil sie gar nicht drüber reden kann weil sie eigentlich so richtig Also die wenigsten glaube ich jemanden haben, mit dem sie drüber sprechen können und von sich aus sich das auch nicht so richtig trauen.

00:07:47: Das anzusprechen Weil Sie stehen ja direkt davor Ja es ist etwas was absolut aus der zukunft da gerade auf sie zukommt

00:07:59: dass ist ja auch dahintergrund.

00:08:00: Ich bin nicht mehr klar ob wir darüber schon gesprochen haben dass ich Wenn manchmal Menschen eher eine Abwehr haben, eine Patientenverfügung zu machen oder eine Vorsorge vollmacht.

00:08:12: Dass ich denen dann sage wenn du das schaffen solltest.

00:08:15: Wenn du es schaffen solltest morgens um zehn beim Notar eine Patienteverfügigung zu machen und nicht beim notar bei irgendjemandem anders.

00:08:23: Und solltest du das schaffen am gleichen Tag zu sterben?

00:08:25: Dann mache ich extra ne Flasche Sekt für dich.

00:08:27: Das hast Du schon mal gesagt.

00:08:28: Hab ich schon gesagt, genau.

00:08:30: Das heißt

00:08:31: auch noch

00:08:31: mal bekräftigen Denn ich müsste uns ja selber vielleicht auch am unserem eigenen Schlawittchen packen.

00:08:38: Wo fängt denn unser schmagesches Denken an?

00:08:44: Also beim Schaunschandfeger, wenn mein Schaunschandfiger mit dem ich ab und zu bei mir hier einen Kaffee trinke, wenn der an der Tür klingelt dann habe ich immer den Eindruck, ich hab einen guten Tag vor mir.

00:08:53: Ja, ich gar nicht weil da kommt ihr so oft.

00:08:56: Ich hab auch ein Ofen und ich denke dann immer nur Gott oh Gott muss ich schon wieder bezahlen!

00:09:02: Komisch, ne?

00:09:06: Der ist ganz nett.

00:09:07: Das ist der Angestellte von dem Schauntscheinfiger und das Schönste am Schaunscheinfigger ist im Grunde genommen sein Hut oder?

00:09:20: Das ist ja ein unglaubliches Ding!

00:09:22: Der sieht selber eigentlich aus wie so etwas oval geformtes Ofenrohr.

00:09:31: Das stimmt, das ist mir doch nie aufgefallen.

00:09:34: Aber ich finde es sieht durchaus edel aus!

00:09:36: Ja ja, das sind wahnsinnige Pette die dir da auf den Kopf haben und ich bin eigentlich immer voller Bewunderung wie sie das schaffen dass der nicht runterfällt.

00:09:47: Ich habe meinen Schornsteinfieger, hab' ich mal gesagt, sagen Sie mal... also wenn ein Schornsteinfiege an der Tür klingelt dann habe ich ja Glück, aber sagen Sie, haben Sie nicht mal irgendeinen Knopf für mich?

00:09:58: Es gab, ja.

00:09:59: Ich hab das zusammengeknüpft mit einem Brauch ... Habe ich das zusammen geknüpft oder selber ausgedacht?

00:10:05: Weiß ich nicht!

00:10:06: Es hieß ja früher, ich habe den immer so gemacht, wenn du einen Schornsteinfeger siehst und dann musst du warten bis du ein Mann mit Brille siehst.

00:10:13: Ja,

00:10:13: ja...

00:10:14: Und ich hatte ihm dann gesagt, ich hätte ganz gerne ein bisschen mehr davon, haben Sie nicht mal einen alten Knopf für

00:10:20: mich?!

00:10:22: Dann hat er mir tatsächlich beim nächsten Besuch, den er gemacht hat drei Schornsteinfeger-Uniformknöpfe geschenkt.

00:10:32: Die sind ein bisschen abgegrappelt und so weiter, aber ich hab das Gefühl eigentlich kann ich doch sowas als Talisman mitnehmen?

00:10:38: Und weißt du noch wo du die hast?

00:10:40: Ja natürlich!

00:10:42: Okay...

00:10:43: Das weiß ich genau, das weiß ich.

00:10:45: Die liegen hier bei mir auf der Fensterbank in der Schale.

00:10:48: Und das ist denn so Sachen, wo ich denke dieses magische Denken wenn es heißt Wenn du vom Tod sprichst, dann kommt er und holt sich Holt dich, könnten wir nicht vielleicht ein bisschen dieses magische Denken ausweiten da drauf was Glück angeht?

00:11:03: Ich habe doch von meiner Geschichte vom Glück verteilt schon erzählt.

00:11:07: Dass ich ein zwei fünf Cent Stücke bei Bestattung irgendwo hinfallen lasse.

00:11:13: Weil dann hast du ja auch Glück!

00:11:16: Ja, ich weiß nicht diese ganzen abergläubischen Möglichkeiten die kommen bei mir alle nicht so richtig an, also weder im Negativen wie im Positiven.

00:11:33: Ich habe mal einen Mann begleitet und der dann habe ich zu dem gesagt... Wir haben darüber über dieses Team gesprochen.

00:11:42: Er war auch schon in Warschen im Hospiz und dann hab ich zu ihm irgendwas gesagt.

00:11:46: Dann hat er gesagt, naja sagt er!

00:11:48: Also ich liess auch jeden Morgen wenn ich Zeitung lese, ich gucke immer mein Horoskop an, Und wenn das gut ist, dann ist das schön.

00:11:57: Dann freue ich mich und wenn es schlecht ist, ist das sowieso alles

00:12:00: Humbug.".

00:12:02: Ja, das ist unheimlich hilfreich!

00:12:05: Das ist

00:12:05: total hilfreich und deswegen denke ich weiß nicht ob wir tatsächlich frei davon sind von dieser Form vom magischen Denken.

00:12:16: Vielleicht könnten wir diese Glücksmomente ein bisschen mehr suchen oder vielleicht könnten uns gegenseitig ein klein bisschen mehr Glück verteilen.

00:12:33: Ja, kann sicher nicht schaden und ich überlege auch gerade ob ich tatsächlich frei davon bin weil das bei mir nicht so gut ankommt oder ob sich da nicht doch irgendwo noch was versteckt.

00:12:50: aber das Glück... Ich weiß gar nicht ob wir das... Ob sich das verschenken lässt.

00:12:58: Ich glaube, dass das auch wieder so etwas ist.

00:13:01: Das müssen wir ja in uns selber finden und es gibt ja so Momente im Leben sei es verbunden mit bestimmten Gerüchen oder also es sind eigentlich bestimmte Wahrnehmungen die wir machen können wo wir eben uns vielleicht glücklich fühlen.

00:13:21: Also zum Beispiel der Geruch von frisch gemähtem Gras Der macht bei mir irgendwie so ein Glücksgefühl, löst bei mir ein Glucksgefühl aus.

00:13:30: Das war immer schon so.

00:13:33: oder eben der Frühling... Ich glaube wirklich dass wir also die Dankbarkeit ist ja ganz klar auch eine Brücke zum Glück, die da geschlagen werden kann wenn wir in bestimmten Ähnigen stillen Momente im Leben, ob es jetzt auf dem Spaziergang ist oder wenn wir irgendwo still sitzen.

00:14:00: Wenn wir einfach so ein Gefühl der Fülle in uns aufbauen können.

00:14:08: Das bringt doch Glück mit sich!

00:14:10: Ja und ich denke eigentlich das können wir doch auch austauschen.

00:14:15: Das muss ich nicht nur bei frisch gemähtem Gras haben denn ich war gerade im Ruhrpott.

00:14:23: Man kann nicht sagen, dass die Orte und ganz besonders die Städte dort von Schönheit glänzen.

00:14:28: Das kann man nicht unbedingt behaupten.

00:14:31: Und ich habe den Eindruck das sind so unfassbar herzliche freundliche Menschen, denen ich dort begegnet bin.

00:14:38: Ich stehe irgendeiner überfüllten Bahn und neben mir steht eine Frau guckt mich an und strahlt mich einfach an und lächelt übers ganze Gesicht.

00:14:47: Da ist mein Herz aufgegangen!

00:14:49: Und deswegen meine ich, das können wir auch.

00:14:51: Ja, das ist was Wunderschönes.

00:14:52: Deswegen liebe ich meinen Hund so sehr und es mit meinem Hund S-Bahn zu fahren weil es gibt ja nichts Tristeres als in der S-bahn zu sitzen oder sagen wir mal in öffentlichen Fahrzeugen.

00:15:07: Wenn aber der Hund reinkommt dann fangen wirklich die Leute reinweise an zu strahlen.

00:15:13: So ein kleines Strahlen geht übers Gesicht.

00:15:16: Sie geht dann auch wirklich von Fahrgast zu Fahrgäst und lässt sich dreicheln.

00:15:24: Herrlich!

00:15:24: Und

00:15:26: das ist so wunderschön, dass haben wir normalerweise in der Gemeinschaft bei kleinen Kindern und bei Tieren haben wir das.

00:15:38: Ich bin immer noch begeistert diese Frau, die hat eine alte Frau angegrenzt?

00:15:42: Nein nicht gegrinst sie hat gelängelt Und zwar freudig gelächelt.

00:15:46: Ja, und du weißt ja wahrscheinlich, dass in Boutan ... In dem kleinen Land Boutaan es eben ... Brutto-Sozialglück gibt?

00:15:56: Hast du davon mal gehört?

00:15:58: Ja, da hast du mal drüber gekommen.

00:16:01: Das ist ja eigentlich was ganz, ganz schönes.

00:16:05: Da darfst du mir vollkommen mit dir überein.

00:16:08: Das is etwas, das ich für erstrebenswert halte.

00:16:12: dass man das Brutto-Sozialglück sozusagen am Ende, das muss stimmen unter den Menschen.

00:16:18: Und davon sind wir im Moment leider ja, obwohl es jetzt Frühling ist und sicherlich uns auch schon weit aus besser gehen sollte und könnte als vielleicht noch im Winter aber davon sind Wir sehr, sehr weit entfernt gerade.

00:16:37: Na ja, ich weiß, dass wir einmal darüber gesprochen haben über die hohlen Schokoladen-Osterhasen.

00:16:46: Und dieses Lächeln von der Frau war der Schokolade und Osterhase voll?

00:16:53: Ja ein lächeln ist eben ein Versprechen sozusagen.

00:16:57: Da ist wirklich was in direkter Verbindung.

00:17:02: zum Herzen geht.

00:17:02: Und man kann das auch für sich mal ausprobieren, ich finde es immer erstaunlich wenn man jetzt mal tatsächlich still sitzt und vielleicht so ein bisschen meditativ sich da versenkt.

00:17:12: Wenn man einen Lächeln auf die eigenen Lippen legt also wirklich so ein stilles feines Lächel erzeugt dann kann man spüren wie die Verbindung direkt zum herzen führt.

00:17:29: Da gibt es ja jenen Weltberühmten, kleinen Vortrag von der Vera Birkenbiel.

00:17:37: Selbst wenn du keine gute Laune hast und du setzt dich hin, sie sagt mach es am besten, wenn du auf Klo bist dann guckt keiner.

00:17:45: und dann machst, verziehst du dein Gesicht richtig?

00:17:47: Oder im Auto genau!

00:17:49: Und dann gibt's Hormoneausschüttung und deine Laune wird besser

00:17:54: Genau, also das läuft dann über die neuronalen Verbindung.

00:18:01: Aber was ich jetzt meinte ist dass man wirklich fühlen kann wenn ich jetzt still sitze und mich lächle, dann wirklich die Verbindung zum Herzen.

00:18:12: Das lässt sich empfinden, sie lässt sich nachverfolgen.

00:18:15: Es ist was Wunderschönes!

00:18:18: Und das ist möglicherweise das, was Vera Birkenbill hat es eben halt medizinisch noch ein bisschen erklärt.

00:18:27: Das andere sind vielleicht nicht neuronalis sondern das sind Herzensverbindungen.

00:18:31: Wie heißt es immer so schön?

00:18:32: Das ist der längste Weg vom Kopf zum Herz und ich gebe dir absolut richtig, dass meine ich mit dem Glück verteilen.

00:18:41: wir könnten glückverteilen wenn wir das machen wie mich den ganzen Tag über dieses Lächeln von der Frau gefreut.

00:18:51: Das würde ich dann vielleicht auch als Freude verbreiten bezeichnen?

00:18:56: Ja, natürlich!

00:18:58: Selbstverständlich.

00:18:59: Und guck mal und das ist mein Freude... Du hast vorkommen recht, dass Freude verbreiten.

00:19:03: Ich habe vorhin schon mal daran gedacht wie geschickt das doch war von einer Firma ihre Marbelade als Glück zu verkaufen oder?

00:19:14: Das ist ein Markenname.

00:19:19: Das ist fast so eine geschickte Idee, wie du darfst.

00:19:23: Was es aber nicht mehr gibt glaube ich!

00:19:28: Das war ja Margarine ne?

00:19:31: Das war irgendwie.

00:19:31: glaubt ihr habt alle möglich Karlinen reduzierten Lebensmittel auf den Markt gebracht oder Nahrungsmittel mal lieber sagen, aber egal.

00:19:41: Aber egal, das heißt wir haben jetzt sozusagen vielleicht im Mai die Möglichkeit ein wenig Freude zu verbreiten.

00:19:52: Denn ich weiß nicht ganz genau, ob die Statistik stimmt.

00:19:55: Es gibt immer mal wieder ein bisschen so eine Stimme.

00:19:58: oder es stimmt nicht, dass wenn man den Jahresdurchschnitt anguckt, dann kann es sein, dass mehr Suizide im Mai passieren als in November und als ich das erste Mal gehört habe, da war ich erst einmal fassungslos erstaunt und hab gesagt, wieso das denn?

00:20:16: Aber im Mai, wenn ich nicht gut drauf bin Natur von der Menschheit, von der Freude.

00:20:25: Wenn ich davon abgetrennt bin ... Dann bin ich doch im Mai am fremdesten.

00:20:31: Richtig!

00:20:32: Das kann mich natürlich wirklich dann in die Verzweiflung treiben.

00:20:36: Aber

00:20:37: ja.

00:20:37: Das sehe ich absolut genauso.

00:20:39: Genau.

00:20:40: Und

00:20:41: dann wollen wir mal gucken wie das aussieht.

00:20:44: Wie war das?

00:20:44: Es gibt da noch so ein bisschen mehr Bräuche, ne?

00:20:47: Wenn er Kugel gerufen muss man auf den Geldbeutel hauen oder ein bisschen klopfen und dann hat man immer Geld, wenn der Kugel geruft.

00:20:58: Und das passiert auch am Mai.

00:20:59: also magisches Denken im Mai.

00:21:03: Ja ich nehme jetzt mit Ich und Du und die Ewigkeit.

00:21:08: Also das war poetisch wunderschön

00:21:14: Genau genau und ich nehme Die Vergänglichkeit von dem alten Mann aus dem Kleinen Büchlein mit und ich nehme mit, dass ich denke, möge wir in diesem Mai jede Menge Freude finden können.

00:21:30: In diesem Sinne bis

00:21:41: bald!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.